Mund Lippe Piercing Rose Das erste Piercing Oft weniger schlimm als gedacht

Das erste Piercing: Oft weniger schlimm als gedacht

Ein Piercing ist ohne Wenn und Aber ein richtiges It-Peace, das Ihr Styling im Handumdrehen verändern kann. Das Beste: Ihr Accessoire tragen Sie immer bei sich. Doch die meisten Männer und Frauen haben Respekt vor dem Stich. In den meisten Fällen ist das erste Piercing im Nachhinein betrachtet aber deutlich weniger schlimm als anfänglich gedacht.

Hinweis: Bei diesem Beitrag handelt es sich nicht um eine fachmedizinische Beratung. Wir können Ihnen keine Heilversprechen vermitteln. Bitte konsultieren Sie bei gesundheitlichen Fragen Ihren Arzt!

 

 

Spontan entscheiden: Es bleibt weniger Zeit für Überlegungen

 

Wenn Sie sich schon länger ein Piercing stechen lassen möchten, ist ein spontaner Termin oft die beste Wahl. Denn egal, ob klassisches Bauchnabelpiercing oder seltenes Ampallang-Piercing im Intimbereich. Die Aufregung ist vorab oft groß. Immerhin muss mit einer Nadel ein Loch in die Haut gestochen werden. Je länger die Vorbereitungsphase auf einen Termin ist, desto nervöser werden viele Menschen. Denn Spukgeschichten aus dem Internet oder die Angst vor Schmerzen können schnell einmal zu Zweifel führen. Die Sorgen sind aber unbegründet, wenn Sie sich für ein professionelles Studio entscheiden.

In den meisten Fällen dauert es nur 15 Minuten, bis der trendige Körperschmuck schon im Spiegel betrachtet werden kann. Die Schmerzen halten sich dabei ebenfalls in Grenzen. Vergleichbar ist der Nadelstich in etwa mit einer Impfung. Die haben Sie natürlich schon einmal hinter sich gebracht, weswegen es auch vor dem Piercing-Termin keine unnötige Angst braucht. Vor dem ersten Piercing kann es aber dennoch sinnvoll sein, sich spontan für einen Termin zu entscheiden. Denn je schneller die Aufregung vorbei ist, desto kürzer kann sich das Gedankenkarussell drehen.

 

Der Termin im Studio: Tipps für Ihren Besuch

 

Auch für den Besuch im Piercing-Studio haben wir einige Tipps für Sie auf Lager. Wer noch nicht volljährig ist, sollte unbedingt in Begleitung der Eltern kommen oder zumindest eine unterschriebene Einverständniserklärung vorweisen können. Auch ein kleiner Snack in Form eines Müsliriegels sollte immer mit dabei sein. Die Aufregung, Nadeln oder etwas Blut führen bei einigen Menschen schnell zu Kreislaufproblemen.

Mit einem Snack können Sie dem Blutzucker im Bedarfsfall wieder auf die Sprünge helfen. Bevor das Piercing gestochen wird, muss der Piercer eine Markierung setzen. Wenn Sie mit der Position nicht zu 100 % glücklich sind, darf das gerne auch gesagt werden. Nachdem das Piercing gestochen wurde, kann es etwas bluten. Das ist aber kein Grund zur Sorge, immerhin sind Sie in guten Händen und die kleine Wunde stellt kein Problem dar. Auch ein Pochen, Rötungen oder Schwellungen sind ganz normal. Auch spannend: Welche Piercing-Arten sind im Trend?

 

Die richtige Pflege für eine schnelle Heilung

 

Ein professioneller Piercer wird Sie im Zuge des Termins auch über die richtige Pflege des Piercings aufklären. Vor allem beim ersten Piercing ist der Input vom Fachmann besonders wichtig. Denn Sie selbst können ja noch nicht auf Erfahrungswerte zurückgreifen. Grundsätzlich gilt: Es handelt sich um eine Wunde, die natürlich auch ein gewisses Infektionsrisiko mit sich bringt.

Daher sollten Sie die Stelle rund um das Piercing in den ersten Tagen nicht direkt mit den Händen berühren. Bevor Sie sich um die Pflege kümmern, sollten die Hände stets desinfiziert werden. So lässt sich verhindern, dass Bakterien in die Wunde getragen werden und es zu einer Entzündung kommt.

Für die Reinigung nehmen Sie am besten Wattestäbchen oder Wattepads zur Hand. Hautfreundliche Reinigungsgels werden meist direkt im Studio verkauft. Die Reinigung sollte mindestens einmal täglich erfolgen. Bei Intimpiercings wird die Reinigung hingegen mehrmals täglich empfohlen.

Damit das Piercing schnell abheilen kann, sollten Sie es auch nicht allzu viel bewegen. Vor allem anfangs ist die Verlockung groß, das Piercing zu drehen oder zu bewegen. Dann kann die Wunde aber nicht so schnell abheilen. Die Heilphase ist abhängig vom Piercing selbst. Am Ohrläppchen heilen Piercing-Wunden bereits nach vier bis sechs Wochen. Am Bauchnabel hingegen dauert die Heilphase gut und gerne einmal drei oder vier Monate.

 

Weiterführende Informationen

 

Vor Piercing oder Tattoo auf die Hygiene achten

Achtung, frisch gestochen!